»Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen.«

Passend zum Jahrestag des In-Kraft-Tretens des „Lockdowns für Ungeimpfte“ erscheint in diesen Tagen ein Buch, welches Aussagen und Maßnahmen dieser Zeit und deren totalitären Charakter fein säuberlich für die Nachwelt dokumentiert.

„Anhand hundert vielsagender Zitate von vorgeblichen Volksvertretern, Journalisten, Medizinern und anderen in der Öffentlichkeit stehenden Persönlichkeiten veranschaulichen die Autoren, dass Tyrannei sich eben nicht erst dadurch manifestiert, dass Exekutionskommandos durch die Straßen ziehen oder Nachbarländer im Morgengrauen überfallen werden. Sie zeigen, wie Kommunikation zur Waffe wurde.“

Investieren: Die Zehn Gebote des Investments

Auf Finanzmarktwelt wurde folgender Artikel veröffentlicht:

Gibt es so etwas wie die zehn Gebote des Investierens? Der wöchentlich erscheinende Podcast der Website „Many Happy Returns“ verfolgt das ambitionierte Ziel, seine Zuhörer zu besseren Investoren auszubilden. Bereits am 5. Oktober erschien die Folge „Die zehn Gebote des Investments“ – wie lauten sie und kann man als Anleger davon profitieren?

Den ganzen Artikel findest du hier.

Der Rubel rollt …

„Aus der Betrachtung der Wechselkursänderungen im Zeitverlauf kann darauf geschlossen werden, wie die Marktteilnehmer die Entwicklung einer Volkswirtschaft einschätzen.“ (Wikipedia)

Seit der russischen Invasion in der Ukraine ist der Rubel um 44 % gegenüber den Euro gestiegen. Vom Tief- zum Hochpunkt erholte sich die russische Währung um 177 %.

Aus Sicht der Währung, muss man sich also die Frage stellen, wem Schaden diese Sanktionen mehr und können wirtschaftliche Sanktionen überhaupt den Kriegsverlauf entscheidend beeinflussen? Fraglich erscheint auch, ob die Darstellung des Kriegsverlaufes der realen Entwicklung entspricht?

Rieck „zertrümmert“ das Verfassungsgerichtsurteil …

… zur partiellen Impfpflicht in Deutschland.

Die Urteilsbegründung hat die Qualität, die man sich von einem Provinzgericht erwartet hätte. Sie verliert sich in klein, klein und hat den Anschein, dass man nur eine Begründung gesucht hat, um das Handeln der Regierung zu bestätigen. Der langfristige Preis dieses Handelns wird ein gigantischer Reputationsverlust der Institution sein.

Nein, meine Söhne geb ich nicht!

(Reinhard Mey – aus gegebenen Anlass)

Ich denk‘, ich schreib euch besser schon beizeiten
Und ich sag‘ euch heute schon endgültig ab.
Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten,
Um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab‘.
Ich lieb‘ die beiden, das will ich euch sagen,
Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht,
Und die, die werden keine Waffen tragen:
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich habe sie die Achtung vor dem Leben,
Vor jeder Kreatur als höchsten Wert,
Ich habe sie Erbarmen und Vergeben
Und wo immer es ging, lieben gelehrt.
Nun werdet ihr sie nicht mit Hass verderben,
Kein Ziel und keine Ehre, keine Pflicht
Sind’s wert dafür zu töten und zu sterben,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ganz sicher nicht für euch hat ihre Mutter
Sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht.
Nicht für euch und nicht als Kanonenfutter.
Nicht für euch hab‘ ich manche Fiebernacht
Verzweifelt an dem kleinen Bett gestanden,
Und kühlt‘ ein kleines glühendes Gesicht,
Bis wir in der Erschöpfung Ruhe fanden,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Sie werden nicht in Reih‘ und Glied maschieren
Nicht durchhalten, nicht kömpfen bis zuletzt,
Auf einem gottverlass’nen Feld erfrieren,
Während ihr euch in weiche Kissen setzt.
Die Kinder schützen vor allen Gefahren
Ist doch meine verdammte Vaterspflicht,
Und das heißt auch, sie vor euch zu bewahren!
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Ich werde sie den Ungehorsam lehren,
Den Widerstand und die Unbeugsamkeit,
Gegen jeden Befehl aufzubegehren
Und nicht zu buckeln vor der Obrigkeit.
Ich werd‘ sie lehr’n, den eig’nen Weg zu gehen,
Vor keinem Popanz, keinem Weltgreicht.
Vor keinem als sich selber gradzustehen,
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Und eher werde ich mit ihnen fliehen,
Als daß ihr sie zu euren Knechten macht.
Eher mit ihnen in die Fremde ziehen,
In Armut und wie Diebe in der Nacht.
Wir haben nur dies eine kurze Leben,
Ich schwör’s und sag’s euch grade ins Gesicht:
Sie werden es für euren Wahn nicht geben:
Nein, meine Söhne geb‘ ich nicht!

Zitat des Tages

„Plötzlich sind der weltbeste Lieferant von billigen Rohstoffen (Russland), der weltbeste Lieferant von billiger Produktion (China) und der weltbeste Lieferant von billigen Schulden (die Fed) vom Netz gegangen.

Das ist so, als würde man einem Hochleistungsmotor gleichzeitig das Öl, den Treibstoff und die Kühlflüssigkeit abschneiden.“

(Bill Bonner)

Nukleare Optionen

Ist der Einsatz von Atomwaffen im Krieg in der Ukraine überhaupt denkbar? Was muss passieren, dass Russland diese Option zieht und wie könnte sie sich darstellen?

Behringer eröffnet die Diskussion zu einem Thema, dass ein Großteil der Menschheit wohl am liebsten in die Geschichtsbücher verbannen möchte. Es bleibt zu Hoffen, dass das Versetzen der russischen Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft nur eine Drohgebärde ist.

„Wir müssen den Menschen die Wahrheit sagen.“

Ex-Eon-Chef Johannes Teyssen am 19.04.2022:

„Beunruhigender ist die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen und deutschen Industrie zum Rest der Welt. Was die Menschen nicht sehen, ist, diese Energiekrise findet präzise nur in Europa statt. Diese Energiekrise gibt es in Amerika gar nicht. Diese Energiekrise findet fast nicht in Asien statt. Dies ist eine europäische, auch zum guten Teil hausgemachte Energiekrise. Diese Energiekrise hat übrigens begonnen im 4. Quartal 2021, vor dem Ukraineeinmarsch. Der Ukrainekrieg hat die Dinge verschärft. Die Energiekrise hat begonnen unabhängig davon. Wir haben eine stückweit hausgemachte Krise, die sich durch den Krieg noch massiv verschlechtert. Aber sie unterscheidet uns zum Rest der Welt und das macht mir natürlich Sorgen um unsere exportkonzentrierte Industrie: werden wir die Wettbewerbsfähigkeit halten? Ich glaube, wie etwas höhnisch manche amerikanischen Volkswirte gesagt haben: Deutschland wird sich auf einen nachhaltigen Wohlstandsverlust einstellen müssen; auf der Unternehmensseite, auf der Privatseite.“