Archiv der Kategorie: Buchtipp

Roland Baader „Kreide für den Wolf“

rbkfdw„Freiheit lebt und überlebt nur dort, wo sie in den Herzen der Menschen fest, tief und kompromisslos verankert ist. Man vergleiche diese Haltung, diesen Stolz des freien Mannes, mit der Einstellung jener erbärmlichen Kreatur, die heute an der Hundeleine des Wohlfahrtsstaates geht: Dieses Hausschwein der sozial-sozialistischen Massentierhaltung rackert sein halbes Leben fürs Finanzamt und für die Sozialversicherungs-Maschinerie (das heißt für einen sinnlosen Verschwendungsapparat und dessen Funktionäre), dokumentiert tagein tagaus jede seiner Regungen mit Steuerbelegen, baut sein Haus nach den Konstruktionsmerkmalen eines Karnickelstalls, um nicht aus den fiskalischen Vergünstigungen zu fallen, zahlt ein Drittel seines Lebenseinkommens in die Kassen von (als »Versicherungen« getarnten) Manipulationsorganisationen, lässt sich seine Tages-, Wochen- und Lebensarbeitszeit samt seinem Lohnbetrag von Syndikaten vorschreiben, lässt sich seinen Arbeitsplatz von einer Monopolbehörde vermitteln und seine Kinder in Gesamtschulen mit der Strategie »Gleichschaltung des Verdummungsgrades« versauen, ja richtet gar noch die Zahl seiner Nachkommen nach Mutterschafts- und Kindergeld, nach Steuerklasse und Bausparprämien-Zuschuss ein, hetzt seine Ehefrau in irgendein stumpfsinniges Beschäftigungsverhältnis, um mit der sozialisierten Doppelrente seine eigenen Kinder auszubeuten, steht um Almosen an, wie Wohngeld- und Heizkostenzuschuss, Weihnachtsfreibetrag und Kantinenessen-Zulage, um Kilometerpauschale, Sparprämie und Umschulungshilfe, kurz: lässt sich einen Bruchteil dessen, was man ihm genommen und was er selbst erarbeitet hat, als gnädigen Bettel zuweisen – und fühlt sich dabei auch noch als freier Mann mit aufrechter demokratischer Gesinnung. (Natürlich kann der Einzelne aus diesem Blutsauger- und Bakschisch-Netz nicht mehr ausbrechen, ohne sich und seine Familie finanziell zu ruinieren, aber es bleibt ihm unbenommen, diesen erbärmlichen Zustand wenigstens zum Kotzen zu finden.) Das ist ja das Schlimmste an diesem Leben auf dem Bauch und auf den Knien: dass wir gar nicht mehr registrieren, auf welches Niveau der Armseligkeit wir gesunken und verkommen sind. Das ganze hündische Gewinsel um die Wurstzipfel aus der Hand der Sozialpriester betrachten wir nicht nur als „gerecht” – als „soziale Gerechtigkeit” eben –, sondern wir wollen das alles noch „gerechter”, und somit noch erbärmlicher und noch rattenhafter gestaltet sehen in unserem Umverteilungswahn.“

(1991, »Kreide für den Wolf – Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus«)

 

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Der Aufstieg des Geldes: Die Währung der Geschichte

Aufstieg des GeldesNiall Ferguson ist derzeit sicher einer der bekannteste Historiker überhaupt. Viele seiner Bücher wurde mittlerweile als Dokumentation verfilmt, sodass man den Herren kennt, auch wenn man nicht gerne liest. Nichts desto trotz stellt die Qualität seiner Bücher jene dieser Dokumentationen in den Schatten. Leicht und verständlich zu lesen, vermittelt er Wissen auf sehr unterhaltsame Weise.

Im hier besprochenen Buch nimmt er den Leser mit auf eine Reise durch die Geschichte der Welt aus der Perspektive des Geldes. Von den Märkten der Antike bis zur Immobilien-Krise 2008 beleuchtet er so ziemlich alles. China, Florenz, Napoleon, der Sezessionskrieg und die Tulpenzwiebelmanie, Rothschild und John Law, wie entstanden die Anleihenmärkte, wie die Aktienmärkte, wo wurde die erste Versicherungspolizze abgeschlossen und welche Auswirkungen hatte das alles auf den Verlauf der Geschichte der Menschheit.

„Geld regiert die Welt“, sagen und hören wir öfter. In diesem Buch finden wir die Rechtfertigung für dieses Sprichwort. Aber es ist viel mehr! Geld und vor allem die Märkte sind und waren der Treibstoff dieser Menschheit. Nicht nur heute, sondern sie waren schon immer. Einige Entwicklungen beeinflussten unser Sein negativ, viel mehr jedoch auch positiv. Wer Geschichte und Wirtschaft interessant findet, der wird dieses Buch lieben. Absolut empfehlenswerte, zeitlose Literatur.

Erschienen im Econ Verlag 2009 / ISBN-10: 3430200741

Silicon Valley

Was aus dem mächtigsten Tal der Welt auf uns zukommt

silicon valleyIm Anschluss an „The Second Machine Age“ empfiehlt sich die Lektüre dieses Buches. Ein Journalist reist ins Silicon Valley um herauszufinden, was diese Tal so besonders macht.

Er redet mit angehenden  und bereits erfolgreichen Gründern, Studenten, Kapitalgeber. Er besucht die Universität von Stanfrod und sogenannte Inkubatoren. Angetrieben von der Suche nach Antworten rund um die disruptive Innovation, die von diesem Silicon Valley ausgeht. Schumpeter nannte diese Energie die schöpferische Zerstörung, wenn Neulinge am Markt, die etablierten Unternehmen beginnen zu verdrängen. Im Silicon Valley findet dieser Prozess seine digitale Quadratur.

Suchen Sie Antworten auf folgende Fragen, dann sind Sie bei diesem Buch genau richtig. Wächst uns Google über den Kopf? Was ist der Netzwerkeffekt? Schafft das Internet wirklich Geld, Banken, Einzelhandel, Zeitungen, Bücher und Verkehrsampeln ab? Was muss Deutschland unternehmen, um den Anschluss nicht zu verpassen?

Kurzweilig, interessant und absolut lesenswert.

Erschienen im Albrecht Knaus Verlag 2014 / ISBN-10: 3813505561

The Second Machine Age

Wie die nächste digitale Revolution unser aller Leben verändern wird

Hier ist den Autoren Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee ein echt spannendes Buch gelungen. Sie sind der Meinung, dass wir uns in mitten einer digitalen Revolution befinden, eine Revolution, welche die Geschichte der Menschheit noch stärker beeinflussen wird als die Erfindung der Dampfmaschine.

Im ersten Teil erörtern Sie an Parametern wie Bevölkerungswachstum, Verstädterung, kultureller Entwicklung, etc. warum eben die Dampfmaschine und in direkter Linie Elektrizität und Verbrennungsmotoren bis vor kurzem wohl die wichtigste Erfindung der Menschheitsgeschichte darstellten. Da die Behauptung seitens der Autoren in einer schlüssigen Argumentationskette dargestellt wird, möchte ich diese Feststellung jetzt nicht kommentieren, auch wenn sich darüber sicher streiten lässt. Was jedoch gewiss keinen Raum für eine andere Meinung zulässt, ist die Feststellung, dass die Dampfmaschine dem Menschen erstmals die Möglichkeit gab, die Leistung, auf seine Muskelkraft bezogen, um ein bis zu diesem Zeitpunkt unvorstellbares Vielfaches zu steigern.

Genau hier setzt das Buch dann auch an, warum wir uns nun am Beginn des zweiten Maschinenzeitalters befinden. Was die Dampfmaschine für die Muskelkraft war, ist die digitale Technik für den Verstand des Menschen. Konnte die Menschheit mit Hilfe von Dampf, Öl und Strom in Bezug auf Kraft in neue Dimensionen vorstoßen, so katapultieren Computer und alle anderen auf Bits und Bytes beruhenden Technologien nun unseren Geist in diese Sphären.

Diese Annahme begründen die am MIT tätigen Brynjolfsson und McAfee in den ersten Kapiteln. Sie sind Beifahrer im selbstfahrenden Auto von Google, sie besuchen Roboter welche am Fließband wie Menschen arbeiten und sie beobachten IBMs Watson, welcher nach seinen „Jeopardy!-Karriere“ nun Ärzten bei komplizierten Diagnosen unterstützt. Viele weitere zukunftsweisende Technologien führend die Beiden ins Feld von fast perfekter Spracherkennung bis hin zu Brillen die Blinden die Zeitung vorlesen. Bringt man dementsprechende Technikbegeisterung mit, dann möchte man hier nicht mehr aufhören zu lesen.

In den weiter folgenden Kapiteln beschreiben die Autoren, warum sie annehmend, dass die Geschwindigkeit dieser an Sience-Fiction erinnernden Erfindungen immer schneller von statten gehen wird. Die letzten Kapitel beschäftigen sich dann mit den Auswirkungen auf den Menschen und die Wirtschaft und gleichzeitig versuchen die beiden Autoren sowohl Staatslenkern als auch jeden einzelnen Leser Ratschläge mitzugeben, wie mit dieser Zukunft umzugehen ist.

Alles in allem ein sehr lesenswerter Titel, auch wenn sich das Buch teilweise sehr unterschiedlich ließt. Teil man es in zwei Teile, so taucht man in der ersten Hälft in eine wirklich spannende Welt ein und glaubt einen Roman zu lesen, so liest sich die zweite Hälft eher wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Dennoch verdient sich das Buch einen Platz in den häuslichen Bibliotheken, denn der Blickwinkel des Buches auf unsere Zukunft ist als visionär zu bezeichnen.

1. Auflage 2014 / ISBN 978-3864702112

Die nächsten hundert Jahre: Die Weltordnung der Zukunft

Ich habe dieses Buch vor zirka 5 Jahren gelesen. Auch wenn ich das Buch schon damals als lesenswert  einigen Bekannten weiterempfohlen habe, so sind es doch die Entwicklungen der letzten Monate, die es mir immer öfter zurück ins Gedächtnis gerufen haben. Natürlich „Prognosen sind ein schwieriges Geschäft, vor allem wenn es sich um die Zukunft handelt“ und man braucht sicher ein gewisses Faible für solch eine Lektüre, aber wer sich gerne durch die Gedankengänge von Zukunftsforschern windet, der ist mit diesem Buch gut bedient.

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„2020: China erlebt eine gravierende Krise, ausgelöst durch Konflikte zwischen armer und reicher Bevölkerung, und verschwindet von der Weltbühne. 2050: Polen überflügelt Deutschland wirtschaftlich und politisch. 2080: Solarstrom aus dem All sichert die globale Energieversorgung. 2100: Mexiko fordert die USA als Schwergewicht des amerikanischen Kontinents heraus. George Friedman, international renommierter Experte für politische Strategie, zeichnet ein provokantes Bild unserer Zukunft.“  … so lautet der offizielle Text zum Buch.

Warum ich aber derzeit öfter an dieses Buch denke? Eine These des Autors lautet, dass Russland seinen Platz an der Sonne der Supermächte mit dem Untergang der Sowjetunion auf lange Zeit verspielt hat und 2015 in Bürgerkriegen untergehen wird, bzw in viele kleine Länder zerfallen wird.

Natürlich nur eine Theorie und die Geschichte wird George Friedman bestätigen oder entzaubern.  Wenn ich mir jedoch so anschaue was die letzten Monate passiert ist, dann sollte man sich seine Thesen Russland betreffend zumindest anhören oder eben durchlesen.

Wie gesagt, man sollte eine Vorliebe für eine solche Art von Büchern haben. Wer diese hat, der wird dieses Buch relativ zügig auslesen.

1. Auflage 2009 / ISBN: 978-3593389301

Bin gestern, 1.9.2015, über folgendes Video einer Pressekonferenz des Autors gestoßen. Selten das ein Mann die aktuellen Entwicklungen derart scharf umreist und wohl – aus amerikanischer Sicht – ehrlich analysiert.

Das Spiel der Spiele – Folgen Sie dem ‚König der Spekulation‘

Die Autobiographie von Jesse Livermore – ISBN 978-3930851041

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Auch wenn der Selbstmord von Jesse Livermore mittlerweile mehr als 70 Jahre her ist, so bleibt er doch einer der schillerndsten  Trading-Legenden überhaupt. 1877 in Massachusetts geboren zog er nach einem Zwischenstopp als Kurstafelboy bei einem Broker aus, um ohne Ausbildung an der Börse mehrmals ein Millionenvermögen zu verdienen und dieses wieder zu verlieren.

Seine ersten Erfahrungen sammelte Livermore in Bucket Shops. Als die Betreiber dieser „Börsen-Wettbüros“ ihm dann nicht mehr Handeln ließen, kam er an die New Yorker Börse. Er hielt nichts vom Bilanzlesen oder sonst irgendwelchen fundamentalen Analysearten, sondern ließ sich nur von bestimmten Kursmustern leitet:  „Der Ticker ließ ihm die Zukunft voraussagen!“ Über die Jahre verfeinerte er seine Kunst um diverse Regeln.

Seine Autobiographie endet vor seinem größten Coup 1929. Auch seine familiären Probleme werden nicht behandelt. Wer sich hierfür interessiert, der sollte eher auf eine der zahlreichen Biographien über den „Boy Plunger“ zurückgreifen.

Auch wenn ich dieses Buch schon vor vielen Jahren gelesen habe, so habe ich noch viele Passagen im Kopf und würde es nach wie vor zu den Top 5 meiner Bibliothek zählen.

„Geld, Gesellschaft, Zukunft – Porträt über Freiheitsdenker Roland #Baader“

Geld, Gesellschaft, Zukunft – Porträt über Freiheitsdenker Roland Baader
von Gregor Hochreiter

Roland Baader (www.roland-baader.de) war ein Querdenker. Ihn in eine bestimmte Schublade zu stecken wird seinem Denken nicht gerecht. Er war zweifelsohne ein überzeugter Liberaler. Er war auch ein Mensch, der Wege für den Fortschritt aufzeigte und dabei in seinem Handeln als ehemaliger Unternehmer sozial war, aber kein Linker. Für ihn war der Erhalt der Familie Stütze jeder gesellschaftlichen Ordnung. Insofern war er konservativ; ihn aber als Konservativen einzusortieren wäre ebenso zu eng wie in ihm nur den Liberalen zu sehen. Er war überzeugter Christ, doch obgleich des Erkennens der Wesenszüge der christlichen Botschaft konnte man ihn nicht in eine konfessionelle, gar enge Nische stecken. So verband er die liberale Idee mit seinem christlichen Glauben, seiner konservativen aber fortschrittlichen Einstellung und ausgesprochen sozialer Handlungsweise. Roland Baader ist nach langem Leiden am 8. Januar 2012 gestorben.

Mit diesem vorliegenden Buch ist es Gregor Hochreiter, Volkswirt und Autor des Buches „Krankes Geld – Kranke Welt“, gelungen, die Bandbreite des Denkens von Roland Baader zu verdeutlichen. In fünf Abschnitten über das Geld, dem bürgerlichen und sozialistischen Denken, den Voraussetzungen einer freien Gesellschaft und der Beurteilung der ökonomischen und sozialen Entwicklung aus christlicher Sicht, bringt Hochreiter eine Fülle von Zitaten, die er treffend mit eigenen Kommentaren verbindet. So kann der Leser zusammengefasst aus der Vielzahl der Veröffentlichungen von Roland Baader den roten Faden seines Denkens nachvollziehen und erfahren. Denjenigen, die schon einiges von Roland Baader gelesen haben, legt dieses Buch dar, wie dieser den einen oder anderen Gedanken im Kontext der verschiedenen Publikationen beleuchtet hat und man erfährt so einige überraschende Zusammenhänge. Zudem wird deutlich, wie erschreckend wahr und zutreffend die Beurteilung Baaders über die kommende Entwicklung war und sein wird.“

Technische Analyse der Finanzmärkte: Grundlagen, Strategien, Methoden, Anwendungen.

„Da Kurse und Charts heute für jeden Anleger — oft sogar in Echtzeit — verfügbar sind, ist es kein Wunder, dass die technische Analyse derzeit einen großen Boom erlebt. Nun werden auch viele Privatinvestoren mit immer moderneren und verfeinerten Analysemodellen konfrontiert. Deshalb hat sich der nicht nur in Amerika aufgrund seiner Tätigkeit bei CNBC-TV bekannte Technische Analyst, John Murphy, dazu entschlossen, seine bereits 1986 erschienene „Bibel“ der Technischen Analyse zu überarbeiten. Nun ist die Technische Analyse der Finanzmärkte auch als deutsche Übersetzung bei uns erhältlich.

TANach einer Einführung in die Philosophie der Technischen Analyse, beleuchtet Murphy die Dow-Theorie, die Konstruktion von Charts sowie das Konzept des Trends. Neben der Kopf-Schulter-Formation diskutiert der Autor auf leicht verständliche Weise auch die anderen Umkehr- und Fortsetzungsformationen. Ausführlich bespricht John Murphy die Bedeutung der Analyse mit einem längeren Zeithorizont mittels Langfristcharts. Immer wieder illustriert er seine Schlüsse mit Beispielen. Insgesamt verwendet er dabei über 400 Charts zur Veranschaulichung. Weitere Themen sind gleitende Durchschnitte, die Elliott-Wellen und Zeitzyklen der verschieden Chartdarstellungen. Der letzte Teil des Buches ist der praktischen Umsetzung auf dem Aktienmarkt gewidmet. Seien es die Anforderungen an die Technik, sprich an die Computer und Handelssysteme, an das Geldmanagement und an die Statistik oder der Brückenschlag zwischen Aktien und Futures mittels Intermarket-Analyse — der Autor schafft es auch hier für den Leser einen sinnvollen Mehrwert zu schaffen. Durch die Zusammenfassungen am Ende jedes Kapitels, durch die „Checkliste“ und den Anhang kann der Anleger Themengebiete wie z.B. die „Kernpunkte bei der Entwicklung eines Handelssystems“ relativ einfach überschauen und umsetzen. Im Glossar sind alle wichtigen Fachbegriffe nochmals nachzuschlagen. Fazit: Mit diesem Standardwerk zur Technischen Analyse bleiben keine Fragen mehr offen. Nicht nur Profis, sondern auch Anfänger sollten dieses Buch in ihrer Bibliothek stehen haben.“

Wenn man sich in Bezug auf „Technische Analyse“ von Wertpapieren Grundkenntnisse aufbauen oder weiterentwickeln möchte, dann führt wohl an diesem Werk von John J. Murphy kein Weg vorbei. Ich kann es interessierten Anlegern daher nur wärmstens empfehlen.

(ISBN 978-3898790628 / Auflage 2006)

Buchtipp – „Die Wahrheit über Geld“

In seinem neuen Buch „Die Wahrheit über Geld“ (iSbN: 9783864701269) klärt der bekannte Fernsehmoderator und Börsenreporter Raimund Brichta über die Ursachen der Finanzkrise auf. Er zeigt, dass unser Geldsystem zutiefst instabil ist, und wie man sich vor einem Zusammenbruch schützen kann.

Herr Brichta,in Ihrem neuen Buch „ Die Wahrheit über Geld“ lesen wir: „Die Art und Weise, wie unser Geld funktioniert, steckt nämlich auch hinter all den Krisen, die seit Jahren herauf- und wieder heruntergebetet werden – Finanzkrise, Eurokrise, Schuldenkrise.“ Demnach ist unser Geldsystem Ihrer Ansicht nach extrem instabil, Krisen nahezu unvermeidlich. Woher rührt diese Instabilität?

 

Raimund Brichta: Sie hat ihre Ursache in der konstruktionsweise dieses Systems. Grob gesagt funktioniert es nur dann, wenn die Mengen an Geld und Schulden ständig wachsen. insofern ist es vergleichbar mit einem Schneeballsystem. Und es ist deshalb auch genauso instabil wie ein solches. Irgendwann fehlt es an neuen solventen Schuldnern, die die benötigten zusätzlichen Schulden schultern könnten. Dann tendiert das System dazu, in sich zusammenzubrechen, bis es von einem neuen Gleichgewicht aus wieder wachsen kann.

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