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Max Otte „Wir werden noch mehr staatliche Zwangswirtschaft sehen“

Max Otte sieht deutsche Aktien als fair bewertet, während er den US Markt mittlerweile als teuer empfindet. „Sollte die Welt nicht aus den Fugen geraten“, könnte 2015 ein gutes Jahr für den DAX werden, denn wer zu fairen Preisen kauft, der macht zwar kein Schnäppchen, aber auch kein schlechtes Geschäft. Auf die Frage, was er den unter „aus den Fugen geraten verstehe“, weißt er auf die unzähligen Krisen (Ukraine, IS, Griechenland, strukturelle Probleme, …) hin. Am meisten fürchtet er aber die aufziehende Deflation, denn die Notenbanken sind mit ihrer Politik des billigen Geldes am Ende. Die Voraussetzung für weiter steigende Notierungen am Aktienmarkt ist daher, dass alles schön „unter dem Teppich“ bleibt.

Im Allgemeinen geht es weiter in Richtung mehr Zwangswirtschaft, weniger Demokratie und weniger Bürgerrechte.

DAF-Interview

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„Da kommt was Großes“

Folgendes Interview wurde von DAF mit Robert Rethfeld von Wellenreiter Invest geführt. Es liefter einen kurzen Überblick über die akutelle Entwicklung an den Rohstoff- und Aktienmärkten. Auch auf die Entwicklung des EUR/USD wird eingegangen: http://goo.gl/hQAlna

Buchtipp – „Die Wahrheit über Geld“

In seinem neuen Buch „Die Wahrheit über Geld“ (iSbN: 9783864701269) klärt der bekannte Fernsehmoderator und Börsenreporter Raimund Brichta über die Ursachen der Finanzkrise auf. Er zeigt, dass unser Geldsystem zutiefst instabil ist, und wie man sich vor einem Zusammenbruch schützen kann.

Herr Brichta,in Ihrem neuen Buch „ Die Wahrheit über Geld“ lesen wir: „Die Art und Weise, wie unser Geld funktioniert, steckt nämlich auch hinter all den Krisen, die seit Jahren herauf- und wieder heruntergebetet werden – Finanzkrise, Eurokrise, Schuldenkrise.“ Demnach ist unser Geldsystem Ihrer Ansicht nach extrem instabil, Krisen nahezu unvermeidlich. Woher rührt diese Instabilität?

 

Raimund Brichta: Sie hat ihre Ursache in der konstruktionsweise dieses Systems. Grob gesagt funktioniert es nur dann, wenn die Mengen an Geld und Schulden ständig wachsen. insofern ist es vergleichbar mit einem Schneeballsystem. Und es ist deshalb auch genauso instabil wie ein solches. Irgendwann fehlt es an neuen solventen Schuldnern, die die benötigten zusätzlichen Schulden schultern könnten. Dann tendiert das System dazu, in sich zusammenzubrechen, bis es von einem neuen Gleichgewicht aus wieder wachsen kann.

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