Archiv der Kategorie: Interview

Ist die Finanzkrise zurück? Bergold: Sie war noch nie vorbei.

„Seit Aufhebung des Gold-Dollar-Standards im Jahr 1971 (seitdem befindet sich die Welt in einer strukturellen Inflationierung) wird diese Kontraktion jedoch nicht mehr nominal, sondern nur mehr real sichtbar. Um diese „monetäre Illusion“ der nominalen Betrachtung zu umgehen, muss eine Investitionsbewertung zwingend in Unzen Gold (Marktgeld) und nicht in EUR, USD oder YEN (Staatsgeld) vorgenommen werden. Nur gegenüber Gold wird der wahre, inflationsbereinigte Verlauf einer Anlage (auch eines Einkommens) erst sichtbar. Alle Bewertungen in beliebig vermehrbarem Papiergeld sind nur „Potemkinsche Dörfer“ in der globalen Finanzwelt. 

Betrachtet man in Abbildung 4 den Aktienindex real, so stellt man fest, dass er gegenüber Gold bereits -69 Prozent, gegenüber Silber -58 Prozent und gegenüber den Gold- & Silberminen (ASA Goldminen ETF) -40 Prozent verloren hat und dies, obwohl er gegenüber Papiergeld, also in US-Dollar, sogar um +40 Prozent gestiegen ist („monetäre Illusion“). 

Wir gehen, aufgrund der global historisch einmaligen Geldmengenausweitungen von einem – bis zum Ende der Krise (Abschluss bildet eine Währungsreform) – nominal weiter hochvolatil seitwärts tendierenden, wenn nicht sogar nominal weiter steigenden Aktienmarkt aus (siehe „Weimar-Effekt“). Unter der Annahme, dass am Ende der S&P-Aktienindex – nominal in USD – auf dem gleichen Niveau wie heute steht, würden sich folgende Preisziele für die drei Edelmetallinvestments ergeben:

  • Gegenüber Gold verliert der Aktienmarkt nochmals 90 Prozent => Gold würde sich nochmals verzehnfachen oder in Papierwährung bewertet bei 12.000 USD stehen.
  • Gegenüber Silber verliert der Aktienmarkt nochmals 98 Prozent => Silber würde sich nochmals verfünfzigfachen oder in Papierwährung bewertet bei 800 USD stehen.
  • Gegenüber den Goldminen verliert der Aktienmarkt nochmals 98 Prozent => Goldminen würden sich nochmals verfünfzigfachen oder der HUI-Goldminen-Index würde bei 10.000 stehen.“

Den gesamten Artikel samt Interview lesen Sie hier (Veröffentlicht auf http://www.goldseiten.de).

Politik der Hasardeure – Wolfgang Effenberger

Interview mit Wolfgang Effenberg („Wiederkehr der Hasardeure“)

Wolfgang Effenberger wurde mit 18 Jahren Zeitsoldat, studierte Bauingenieurwesen und erhielt als junger Pionieroffizier Einblick in das von den USA vorbereitete „atomare Gefechtsfeld“ in Europa (General Defense Plan). Nach dem Ausscheiden aus der Bundeswehr studierte er Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik).
Droht ein Weltkrieg? Wer sind die Strippenzieher hinter den Kulissen und warum ist der politische und mediale Widerstand vernichtend gering?
Erfahren Sie mehr über die Hintergründe in Politik, Wirtschaft und Militär.
In seinen Büchern „Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914 und heute“ (mit Willy Wimmer), „Das amerikanische Jahrhundert“ & „Pax americana“ greift Effenberger geschichtliche Fakten und Zusammenhänge auf, die Licht ins dunkle Geschäft mit Kriegen und hegemonialer Geostrategie bringen.

Marc Faber zum Bargeldverbot

Für mich ist das völlig klar. Sehen Sie sich die Geschichte der Welt in den letzten 100 Jahren an: Da gibt es eine Gruppe von Leuten, die mehr und mehr Kontrolle über Sie und mich haben wollen. Die wollen wissen, wer Sie sind, was Sie machen, und was Sie sich so anschauen. Im Grunde nähern wir uns der orwellianischen Gesellschaft an, in der diese Leute alles genau nachvollziehen können. Bargeld eröffnet uns noch immer die Möglichkeit, irgendwohin zu gehen und etwas zu kaufen, ohne dass jemand davon weiß. Diese Möglichkeit wollen sie uns jetzt nehmen.

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Marc Faber „Ich denke, eine der ganz großen Fragen in den kommenden Jahren wird sein, ob Demokratien funktionieren?“

Marc Faber: „… In einer Demokratie stimmt jeder für seine eigenen staatlichen Zuwendungen, doch die Regierungen können letztlich nicht alle Sozialleistungen bezahlen. In den westlichen Staaten werden die Menschen daher in Zukunft wahrscheinlich länger arbeiten müssen, d. h. Sie werden Ihre Rente erst bekommen, wenn Sie schon 70 oder 75 Jahre alt sind, oder Sie werden eine niedrigere Rente erhalten oder höhere Steuern zahlen müssen. Die Regierungen des Westens sind praktisch pleite, weil sie zu viel versprochen haben. Ganz egal, ob es sich dabei um die einzelnen Bundesstaaten oder die Regierung oder die Rentenfonds handelt – es ist praktisch nicht genügend Geld vorhanden, um für alle Leistungen aufzukommen. Das schafft Unsicherheit in der Bevölkerung. Marc Faber „Ich denke, eine der ganz großen Fragen in den kommenden Jahren wird sein, ob Demokratien funktionieren?“ weiterlesen