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Gold und Minen an wichtigen Widerständen

Aktuell notiert die Jahresperformance bei einem Plus von 110 %. Wenn man bedenkt, dass dieser Sektor zum Jahreswechsel bei allen Analysten auf verkaufen gestanden ist und der Abgesang auf die Branche täglich lauter gesungen wurde, ist das schon eine stolze Wertsteigerung. „Kaufe wenn die Kanonen donnern!“ hat sich hier ausgezahlt.

In den letzten Wochen hört man wieder öfter die „Geigen spielen“. Aus Sicht des Sentiments ist daher Vorsicht angebracht. Auch preislich muss festgehalten werden, dass sowohl Gold als auch Goldminen (XAU 112) an wichtigen Widerständen notieren. Ganz zu schweigen vom Terminmarkt: Die Netto-Short-Positionierung der Commercials liegt mittlerweile im gesamten Sektor auf einem sehr hohen Niveau. Bei Silber steigt die dieswöchige Netto-Short-Positionierung der Commercials auf ein weiteres Allzeitrekordhoch und auch bei Kupfer ist die Zeit der Netto-Long-Positionierung der Commercials vorüber.

Kurzfristig darf uns daher eine Verschnaufpause nicht überraschen und solange der Widerstandsbereich im Gold (Jahreshoch 2014 und Abwärtstrend) hält, bleibt die Cashquote erhöht. Aktuell liegt diese bei 26,5 %.

Ich werde weiter an besonders schwachen Tagen Positionen ausbauen und bei besonderer Stärke reduzieren. Für „All in“ ist das Chancen-Risiko-Verhältnis nicht gut genug. Hier warte ich vor allem auf das prozyklische Kaufsignal (Überwinden der Widerstände) oder auf eine stärkere Bereinigung des Terminmarktes.

 

 

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Das Brexit Spiel

Die Märkte spielen Brexit und versuchen derzeit zumindest mögliche Folgen einzupreisen. Die Risk-Off Indikatoren (Anleihen, Yen und Gold) zeigen Stärke. 10 jährige deutsche Anleihen rentieren im negativen Bereich, der Dollar fällt zum Yen um fast 2 % über Nacht und Gold knackt die 1300 Dollar Marke. 

Die Edelmetallproduzenten profitieren ebenfalls von dieser Entwicklung, „Gold uns Silber Majors“ konnte auch ein neues Hoch steigen, obwohl die Cashquote etwas über 1/3 des Depotvolumens beträgt.  

Ich möchte nun kurz umreißen, warum ich derzeit weiter an dieser erhöhten Cashquote festhalte. Das Brexit Spiel ist ein Spiel, dessen Ausgang noch keiner kennt. Ok, sollte es wirklich dazu kommen, dann ist Risk-Off weiter angesagt und Gold sollte weiter steigen, wovon auch die Minen profitieren sollten. Prozyklische Käufe würden sich dann anbieten. Kommt es jedoch nicht dazu, dann würde ein Großteil dieser Angst zurückgehandelt werden. Es ist anzunehmen, dass es auch bei Gold und Silber dann zu Rücksetzern kommen wird.  

Egal also wie die Abstimmung ausgeht, was wir zu erwarten haben ist Volatilität. Diese Volatilität möchte ich nicht voll mitmachen, da ich doch auch erhebliche, kurzfristige Abwärtsrisken sehe. Wenn die Abstimmung vorbei ist und uns der Markt die weiter Richtung klarer erkennen lässt, ist noch immer genug Zeit um sich dementsprechend zu positionieren. Ja, diese Vorgehensweise kann Rendite kosten, aber dafür reduziert sie auch die Schwankungsbreite im Wikifolio. 

Der CoT-Index von Gold notiert bei 17, der von Silber bei 23 Punkten. Auch wenn wir uns hier in den letzten Wochen von den Extremwerten verabschiedet haben, mahnt der Terminmarkt weiter zur Vorsicht. Dennoch habe ich in den vorigen drei Wochen die Aktienquote von 50 auf knapp 65 % erhöht.

 

Gold und Silber Majors im Chartvergleich

Heute stieg mein Wikifolio „Gold und Silber Majors“ auf ein neues Jahreshoch. Die Performance YTD liegt bei über 68 %.

Da in diesem Wikifolio nur in großkapitalisierte Edelmetallproduzenten investiert wird, bietet sich der direkte Vergleich mit dem Arca Gold Bugs Index an. Seit Emission konnte sich das Wikifolio um über 7 % besser entwickeln.

Auch gegenüber dem DAX konnte in den letzten 2,5 Jahren ein ordentlicher Mehrertrag erwirtschaftet werden.

Und auch den Konkurrenzvergleich brauch „Gold und Silber Majors“ nicht scheuen. Outperformance von 15 % gegenüber dem wohl am höchsten dotierten Gold und Silberminen Wikifolio seit dessen Emission.

Arbeitsmarkt, Dollar, Goldrausch und viele offene Fragen

Die positive Reaktion des Goldpreises auf die Arbeitsmarktdaten erfolgt größtenteils auf US-Dollar-Ebene. In Euro bewegte sich Gold kaum. Dies zeigt, dass Gold nur über eine geringe intrinsische Stärke verfügt. Die Preisentwicklung vom Freitag ist daher als stark dollarabhängig zu bezeichnen. Die Minen zeigten sich allerdings von ihrer besten Seite.

Die CoT Daten vom Freitag waren keine große Offenbarung. Der Gold Index stieg auf 28 Punkte, Silber auf 17. Beide Werte sind nach wie vor als bärisch zu bezeichnen. Die Spekulation ist nach wie vor als sehr hoch zu bezeichnen.

Positiv ist jedoch, dass wir uns im besten Umfeld für Gold bewegen. Fallende Renditen treffen auf steigende Inflationsraten. Der Realzins fällt. Ein solches Umfeld war am Freitag insbesondere auf der Renditeseite gegeben.

Im Laufe der letzten Woche habe ich meine Cashquote wieder um etwa 10 % reduziert. Sie ist mit 39 % aber weiter als erhöht zu bezeichnen. Das Wikifolio notiert knapp unter seinem Jahreshoch.

Für ein All In, ist es nach wie vor zu früh. Der Anstieg des Goldpreises am Freitag war wie beschrieben währungsgetrieben und die Spekulation am Terminmarkt ist weiter sehr hoch. Sollte der Goldpreis nun ein niedriges Hoch ausbilden, kann ein Fall unter USD 1200 weiter nicht ausgeschlossen werden. Positiv wäre nun ein schneller Anstieg des Preises auf ein neues Jahreshoch, welcher größtenteils durch physische Käufe getrieben ist.

Ich muss aber festhalten, dass ich mittelfristig steigende Kurse erwarte. Spätestens in der saisonal, positiven Zeit im August/September sollte dem Goldpreis der Ausbruch gelingen. Bis es jedoch soweit ist, werde ich die Strategie der letzten Wochen fortsetzten und mit erhöhter Cashquote abwarten und auf kleinere Trades setzten. Sollten wir jedoch eine vernünftige Bereinigung seitens des Terminmarktes oder ein zügiger Ausbruch auf ein neues Jahreshoch sehen, dann steht diese Vorgehensweise zur Disposition.

 

 

„Sei ängstlich, wenn die anderen gierig sind!“

Die Terminmarktdaten für Gold präsentieren sich mittlerweile als extrem überkauft und notieren im historischen Extrembereich. Während die Großspekulanten weiter massiv long gehen, verkaufen die Commercials auf Termin als gäbe es kein Morgen. Alleine in der letzten Woche erhöhten sich die Shortpositionen der Commercials um über 54000 Kontrakte. Der Terminmarkt schreit mittlerweile so laut VERKAUFEN, dass dies sogar Taube nicht mehr überhören können.

Als viele Minenwerte Anfang letzter Woche schwäche zeigten, habe ich meine Cash-Position leicht (auf knapp 33 % reduziert). Aktuell notiert das Wikifolio nun 6 % höher. Ich nutzte diesen Kursanstieg nun zu kleinen Gewinnmitnahmen, um die Cashquote wieder auf 41,5 % zu erhöhen.

„Werde gierig, wenn die anderen ängstlich sind und werde ängstlich, wenn die anderen gierig sind!“. Dieses Motto hat die letzten Jahre geholfen mit diesem Wikifolio besser als der HUI abzuschneiden. Nun ist es Zeit ängstlich zu werden, denn der Terminmarkt zeigt uns derzeit die Gier der „Zuspätgekommenen“. Kurzfristig spricht daher derzeit vieles für eine stärkere Korrektur im sich neu etablierten Aufwärtstrend.

Langfristig bleiben die Aussichten jedoch exzellent. Die großen Minen haben ihre Bilanzen konsolidiert und aus ihren Fehlern gelernt. Fremdkapital wird reduziert und mit Bedacht eingesetzt. Sie profitieren nun überdurchschnittlich vom sich erholenden Edelmetallpreis.

Kurzes Update

Die Terminmarktdaten zeigen sich weiter sehr, sehr schwach. Sowohl der Gold- als auch der Silberindex notieren bei 0 Punkten und liefern somit eindeutige Verkaufssignale. Nach der fulminante Rally der Minenwerte dürfte uns – so diese kommen sollte – eine Verschnaufpause nicht überraschen. Charttechnisch notiert zumindest der XAU an einem wichtigen Widerstand, welcher eine Pause erzwingen könnte. Ich bleibe im Depot vorsichtig, die Cashquote liegt nach ein paar kleineren Verkäufen bei etwa 44 %.

Aus Sicht der Technik bleibt bei Gold die 1170 USD interessant, solange diese Marke gehalten wird, ist der Aufwärtstrend intakt. Silber sollte sich über 16 USD halten, um die ausgebildete Tasse-Henkel-Formation nicht zu gefährden. Solange beide Marken gehalten werden, steht zumindest die Charttechnik auf grün. Ergänzend muss aber erwähnt werden, dass die schlechte Terminmarktstruktur, wesentlich tiefere Kurse hergeben könnte.

Im Westen nichts Neues

Seitens des Terminmarktes notieren beide Metalle weiter im Verkaufsbereich. Der Index für Gold stieg auf 10, der von Silber auf 5 Punkte. Somit mahnt der Terminmarkt weiter zu Vorsicht, denn vergleichbare Werte haben schon des Öfteren zu massiven Abverkäufen geführt. Die Cashquote im Wikifolio bleibt daher verhältnismäßig hoch, dennoch erzielt „Gold und Silber Majors“ letzte Woche ein neues Jahreshoch.

Ebenfalls erwähnen möchte ich, dass letzte Woche Silber und Kupfer relative stärke zum Goldpreis zeigten, so stieg Silber Ende letzter Woche auf ein neues Jahreshoch. Gold nahm im Rahmen des laufenden Comebacks der Rohstoffe die letzten Monate eine Vorläuferrolle ein. Diese Konstellation, erst Gold, dann die anderen Metalle, ist nicht unüblich und stellt ein weiteres Mosaiksteinchen in der Frage, ob die Rohstoffbaisse beendet ist oder nicht dar. Dennoch muss ein Markt auch mal ausatmen. Dies sollte man kurzfristig nicht vergessen.

Goldene Wall Of Worry?

Ich lese ja ziemlich viele Analysen und Kommentare zum Gold- und Silbermarkt und ebenfalls lese ich so einiges über die Edelmetallproduzenten. Was derzeit schon sehr auffällig ist, ist das fast jeder der Analysten, welchen man ein gewisse Kompetenz nachsagen könnte, derzeit von zumindest einer ausgeprägteren Konsolidierung ausgeht. Einige rechnen sogar damit, dass der Anstieg dieses Jahres auch nochmals komplett zurückgehandelt werden sollte. Auch im HUI steht die kurzfristige Mindesterwartung bei dem offenem GAP im Bereich von 135 Punkten.

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Die CoT Daten mahnen weiter zur Vorsicht

Auch wenn man bei Gold weiter eine fundamentale Stärke sieht, so ist der CoT Index doch weiter gefallen und notiert nun mit 21 Punkten nahe dem bearishen Terrain. Die Dynamik der Termindaten der letzten Wochen berücksichtigt, gilt nun auch für den Goldpreis, dass wir in den nächsten Wochen eine ausgeprägte Korrektur erwarten sollten, die uns zumindest in den Bereich von 1150 USD führen sollte. Kalkuliert man den Silberindex mit ein, dann kann es auch noch eine Etage tiefer gehen.

Der Silber Index notiert die zweite Woche in Folge bei 0 Punkten und schreit weiter laut „verkaufen“. Die Bewegung vom Freitag sollte somit nur der Anfang der Abwärtsbewegung sein, die den Silberkurs doch weit unter 14 USD drücken könnte.

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„Gold und Silber Majors“ Update

Die CoT Daten vom Freitag zeigen Gold im neutralen, Silber im Verkaufsbereich. Der CoT Index von Gold notiert bei 50, der von Silber bei 12. In diesen Daten ist der Anstieg letzten Donnerstag bis auf 1260 USD im Gold noch nicht enthalten.

Vor allem der Index bei Silber sollte uns zur Vorsicht mahnen. Historisch gesehen kam es nicht oft vor, dass diese Konstellation am Terminmarkt nicht zu einem Abverkauf führte. Einzig positives Beispiel ist der Ausbruch des Silberpreises über 20 USD im Jahr 2011, der einen weiteren Anstieg bis auf 50 USD brachte.

Gold notiert im neutralen Bereich. Es ist jedoch davon auszugehen, dass mit heutigem Stichtag der Index weiter gefallen ist. Solange ich hier jedoch keine harten Fakten vor mir habe, möchte ich mich nun kurzfristig auf die technische Seite konzentrieren. Gold notiert an den Unterstützungen im Bereich 1180/90 bis 1210 USD und solange der Preis nicht nachhaltig unter 1180 USD fällt, werde ich die Cashquote niedrig halten. Aktuell liegt diese bei 10 %. Durch einige kleine Teilverkäufe und einen Zukauf (Randgold) ist dieser im Wochenvergleich leicht (+4%) angestiegen.

Wenn diese Unterstützung hält werde ich mit weiteren Aktionen bis zum nächsten CoT Report warten. Sollte sich ein weiterer Anstieg abzeichnen, möchte ich vor allem die Position von Randgold weiter ausbauen. „Gold und Silber Majors“ Update weiterlesen