Kurzes Update

Die Terminmarktdaten zeigen sich weiter sehr, sehr schwach. Sowohl der Gold- als auch der Silberindex notieren bei 0 Punkten und liefern somit eindeutige Verkaufssignale. Nach der fulminante Rally der Minenwerte dürfte uns – so diese kommen sollte – eine Verschnaufpause nicht überraschen. Charttechnisch notiert zumindest der XAU an einem wichtigen Widerstand, welcher eine Pause erzwingen könnte. Ich bleibe im Depot vorsichtig, die Cashquote liegt nach ein paar kleineren Verkäufen bei etwa 44 %.

Aus Sicht der Technik bleibt bei Gold die 1170 USD interessant, solange diese Marke gehalten wird, ist der Aufwärtstrend intakt. Silber sollte sich über 16 USD halten, um die ausgebildete Tasse-Henkel-Formation nicht zu gefährden. Solange beide Marken gehalten werden, steht zumindest die Charttechnik auf grün. Ergänzend muss aber erwähnt werden, dass die schlechte Terminmarktstruktur, wesentlich tiefere Kurse hergeben könnte.

Im Westen nichts Neues

Seitens des Terminmarktes notieren beide Metalle weiter im Verkaufsbereich. Der Index für Gold stieg auf 10, der von Silber auf 5 Punkte. Somit mahnt der Terminmarkt weiter zu Vorsicht, denn vergleichbare Werte haben schon des Öfteren zu massiven Abverkäufen geführt. Die Cashquote im Wikifolio bleibt daher verhältnismäßig hoch, dennoch erzielt „Gold und Silber Majors“ letzte Woche ein neues Jahreshoch.

Ebenfalls erwähnen möchte ich, dass letzte Woche Silber und Kupfer relative stärke zum Goldpreis zeigten, so stieg Silber Ende letzter Woche auf ein neues Jahreshoch. Gold nahm im Rahmen des laufenden Comebacks der Rohstoffe die letzten Monate eine Vorläuferrolle ein. Diese Konstellation, erst Gold, dann die anderen Metalle, ist nicht unüblich und stellt ein weiteres Mosaiksteinchen in der Frage, ob die Rohstoffbaisse beendet ist oder nicht dar. Dennoch muss ein Markt auch mal ausatmen. Dies sollte man kurzfristig nicht vergessen.

Goldene Wall Of Worry?

Ich lese ja ziemlich viele Analysen und Kommentare zum Gold- und Silbermarkt und ebenfalls lese ich so einiges über die Edelmetallproduzenten. Was derzeit schon sehr auffällig ist, ist das fast jeder der Analysten, welchen man ein gewisse Kompetenz nachsagen könnte, derzeit von zumindest einer ausgeprägteren Konsolidierung ausgeht. Einige rechnen sogar damit, dass der Anstieg dieses Jahres auch nochmals komplett zurückgehandelt werden sollte. Auch im HUI steht die kurzfristige Mindesterwartung bei dem offenem GAP im Bereich von 135 Punkten.

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Die CoT Daten mahnen weiter zur Vorsicht

Auch wenn man bei Gold weiter eine fundamentale Stärke sieht, so ist der CoT Index doch weiter gefallen und notiert nun mit 21 Punkten nahe dem bearishen Terrain. Die Dynamik der Termindaten der letzten Wochen berücksichtigt, gilt nun auch für den Goldpreis, dass wir in den nächsten Wochen eine ausgeprägte Korrektur erwarten sollten, die uns zumindest in den Bereich von 1150 USD führen sollte. Kalkuliert man den Silberindex mit ein, dann kann es auch noch eine Etage tiefer gehen.

Der Silber Index notiert die zweite Woche in Folge bei 0 Punkten und schreit weiter laut „verkaufen“. Die Bewegung vom Freitag sollte somit nur der Anfang der Abwärtsbewegung sein, die den Silberkurs doch weit unter 14 USD drücken könnte.

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„Gold und Silber Majors“ Update

Die CoT Daten vom Freitag zeigen Gold im neutralen, Silber im Verkaufsbereich. Der CoT Index von Gold notiert bei 50, der von Silber bei 12. In diesen Daten ist der Anstieg letzten Donnerstag bis auf 1260 USD im Gold noch nicht enthalten.

Vor allem der Index bei Silber sollte uns zur Vorsicht mahnen. Historisch gesehen kam es nicht oft vor, dass diese Konstellation am Terminmarkt nicht zu einem Abverkauf führte. Einzig positives Beispiel ist der Ausbruch des Silberpreises über 20 USD im Jahr 2011, der einen weiteren Anstieg bis auf 50 USD brachte.

Gold notiert im neutralen Bereich. Es ist jedoch davon auszugehen, dass mit heutigem Stichtag der Index weiter gefallen ist. Solange ich hier jedoch keine harten Fakten vor mir habe, möchte ich mich nun kurzfristig auf die technische Seite konzentrieren. Gold notiert an den Unterstützungen im Bereich 1180/90 bis 1210 USD und solange der Preis nicht nachhaltig unter 1180 USD fällt, werde ich die Cashquote niedrig halten. Aktuell liegt diese bei 10 %. Durch einige kleine Teilverkäufe und einen Zukauf (Randgold) ist dieser im Wochenvergleich leicht (+4%) angestiegen.

Wenn diese Unterstützung hält werde ich mit weiteren Aktionen bis zum nächsten CoT Report warten. Sollte sich ein weiterer Anstieg abzeichnen, möchte ich vor allem die Position von Randgold weiter ausbauen. Weiterlesen „„Gold und Silber Majors“ Update“

Kurzes Update meiner Portfolios

Seit ein paar Tagen zeigen sich die Märkte nun wieder euphorisch. Teilweise schon fast unglaubwürdig melden sich derzeit auch viele Rohstoffwerte mit starken Kursanstiegen zurück. Ein Umstand der auch meine Wikifolios beflügelt.

Im folgenden Chart sehen Sie die Entwicklung meiner drei Wikifolios seit deren Emission:

Investment Ideen / ValueScout Performance / Gold und Silber Majors

Als einziges Portfolio überzeugen konnte der „ValueScout Performance“. Das „aktive diversifizierte“ Wikifolio erreichte seit seiner Emission am 1.7.2014 eine Performance von über 20 %. Im gleichen Zeitraum erzielten der DAX 2 %, der Dow Jones 0,5 % und der Euro Stoxx 50 -0,5 %.

Mein Portfolio „Investment Ideen“ ging seit seiner Emission mehr oder weniger mit dem Markt. Persönlich enttäuscht mich die Entwicklung, denn die Auswahl der gehandelten Werte ließ mich eine klare Outperformance erwarten. Echt schade und gewiss verständlich, dass sich der Großteil der Käufer wieder verabschiedet hat. Sorry! Nichts desto trotz werde ich hier weiter großen Wert auf regionale Diversifikation über viele Branchen hinweg legen und versuchen eine Outperformance bei geringerer Volatilität zu erreichen.

Gold- und Silberminen waren die letzten Jahre ein eigenes Thema. Ein Thema, das für alle aktiven Investoren nur mehr schmerzverzerrte Gesichter übrig gelassen hat. Aber auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, ist dieser Sektor sowohl im historischen Vergleich als auch im Verhältnis zum aktuellen Edelmetallpreis so günstig bewertet wie selten zuvor. Kurz zusammengefasst macht die Entwicklung der letzten Tage Hoffnung: Das Tief im HUI bei 105 konnte gehalten werden und der Ausbruch letzten Freitag erfolgte mit großer Dynamik. Auch viele andere Rohstoffe konnten sich von ihren Jahrestiefs lösen, seien es nun Erdöl oder Kupfer.

Auch das Thema Inflation wird in den nächsten Monaten wieder verstärkt in den Fokus der Anleger rücken. Alleine der Basiseffekt sorgt für anziehende Raten. Steigt nun der Ölpreis weiter, wird dies die Inflationsraten zusätzlich befeuern. Die Beschäftigungszahlen in den USA sind so gut wie schon viele Jahre nicht mehr. Viele Faktoren die mich vermuten lassen, dass in den kommenden Wochen der deflationäre Bias der letzten Monate durch eine auf die anziehende Inflation gerichteten Blickwinkel abgelöst wird. Sollten nun auch noch die Zinsen stabil bleiben, wird dies den Realzins wieder fallen lassen. So hätten wir zusätzlich zur positiven Saisonalität auch noch ein ideales ökonomischen Umfeld für weiter anziehende Edelmetallnotierungen.

Ok, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Dennoch stehen derzeit die Chancen gut, dass wir das Ende der Edelmetall- und Rohstoffbaisse gesehen haben. Es bedarf aber noch weitere Fakten, um diese tatsächlich als beendet zu erklären. Dennoch macht es auch heute noch Sinn, zumindest wieder kleinere Positionen im Bereich der Rohstoffwerte und im speziellen der Edelmetallproduzenten aufzubauen. Mein Wikifolio „Gold und Silber Majors“ enthält die in meinen Augen aussichtsreichen großkapitalisierten Edelmetallproduzenten.

CoT Report – Dunkle Wolken am Edelmetallhimmel, neue Tiefs realisitsch

Die CoT Daten für Gold und Silber sind derart schlecht, dass ich mich dazu entschieden habe, gehebelt auf einen kurzfristigen Kurseinbruch bei den Edelmetallen zu spekulieren. Dementsprechende Limits habe ich programmiert, sodass die Positionen bei Marktöffnung gekauft werden sollen.  Die Minenbestände habe ich teilweise per Stop Loss abgesichert.

Bei Gold gingen die Commercials mit 50 tsd zusätzlichen Kontrakten short (Index 54,72 nach 76,62 letzte Woche). Bei Silber steht der CoT Index gar bei 0, nachdem die Commercials ihre Shortpositionen auf -62.485 Kontrakte erhöht haben.

Es ist somit zu rechnen, dass wir bei den Edelmetallen in den nächsten Wochen zumindest einen Test der alten Tiefs sehen. Vielleicht erwarten uns sogar neue Tiefs.

Fallender Realzins + bereinigte CoT-Daten = steigender Goldpreis

Die beste Performance zeigt Gold in einem Umfeld fallender Realzinsen. Aktuell treffen fallende Renditen (30 jährige US-Bonds bei 2,5 %, zuvor 2,8%) auf eine leicht anziehende Inflation (-0,2 im Jänner, erwartet werden nun +0,2), sodass sich das Umfeld derzeit auf ein für das gelbe Metall positives Umfeld zubewegt.

Auch die CoT Daten wirken zumindest beim Goldpreis als „bereinigt“. Während die Commercials ihre Shortposition auf -50.000 Kontrakte reduziert habe, sehen wir bei den Großspekulanten ebenfalls eine Reduktion der Kaufpositionen auf +50.000 Kontrakte. Somit können wir hier eine Positionierung ähnlich dem letzten Preistief beobachten.

Ich erwarte nun einen mehrwöchigen Anstieg des gelben Metalls. Dieser sollte sich ähnlich positiv auf die Minenwerte auswirken wie die Rally zum Jahresanfang, welche den Edelmetall-Majors mehr als 40 % Performance in wenigen Wochen brachte.

Ich reduziere daher den Cash-Quote im „Gold & Silber Majors“ Wikifolio auf unter 5 %.

Uwe Bergold „Gold und Goldminen wieder im Hausse-Modus“

„Gold kann langfristig gegenüber Papiergeld immer nur steigen – letztendlich bis ins Unermessliche oder bis zur nächsten Währungsreform.“

Auf Goldseiten veröffentlichte Uwe Bergold seinen akutellen Artikel zum Thema Gold.

Es empfiehlt sich einen Teil seines Portfolios in Gold und Minenwerte zu diversifizieren. Eine einfache Möglichkeit an der Wertentwicklung von Gold- und Silberminen zu partizipieren bietet mein Wikifolio „Gold- und Silber Majors“.

XAU prallt an seinem Widerstand ab

Wie erwartet prallte der XAU an seinem Widerstand bei 82 ab. Der aktuelle Rücksetzer darf einen daher nicht überraschen. Eine perfekte technische Konstellation wäre nun, wenn der Index den Henkel einer Tasse/Henkel-Formation ausbilden würde. Dies würde erheblichen Raum für einen weiteren Anstieg der Edelmetallwerte geben. Sollte der XAU die nächsten Tage seinen Widerstand bei 82 „knacken“ können, wäre dies aus technischer Sicht ein perfektes Kaufsignal, um sich weiter in diesem Markt zu engagieren. Vorerst heißt es aber die Entwicklung der nächsten Tage abzuwarten.