Gold am Widerstand

Gestern ist der Goldpreis an seinem 1-Jahres Gleitenden Durchschnitt herangelaufen, an welchem er heute eine Korrektur eingeleitet hat. Eine solche Reaktion an dieser Stelle ist als normal zu bezeichnen und beendet keinesfalls den seit Jahresbeginn laufenden Aufwärtstrend.

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Lufthansa – Fasten Your Seatbelts

Lufthansa bleibt einer der am stärksten gewichteten Titel in meinem Depot. Aktuell liegt die Position im Wikifolio mit 30 % im Plus. Heute kratzt der Kurs der Lufthansa an seinem Januarhoch. Ich denke, sollten neue Hochs erreicht werden, werden weiter Analysten sich mit dem Unternehmen beschäftigen und feststellen, dass das derzeitige Umfeld wesentlich höhere Kurse rechtfertigt. Die Aussichten der Fluglinie bleiben rosig: Nachlassender Preiskampf, stabile Spritpreise und kontinuierliches Wachstum bei den Passagierzahlen auf der einen und auf der anderen Seite scheinen die unternehmensintern Maßnahmen des Score Programms schneller zu greifen als erwartet, sodass ich weiter ein überdurchschnittliches Gewinnwachstum erwarte. Solange das Marktumfeld positiv bleibt, ist mit weiter steigenden Kursen zu rechnen.

Gold: Nach dem Ausbruch geht es dynamisch aufwärts … wo lauert der nächste Widerstand?

Am 23. Jänner schrieb ich hier:  „…dass auch der Widerstand im Bereich 1268-1270 USD (Augusttief) überwunden werden könnte. Eine mehrtägige Konsolidierung in diesem Bereich sollte uns aber nicht überraschen. Wird das Augusttief überwunden, dann ist ein dynamischer Anstieg in den Bereich 1300 bis 1350 USD zu erwarten.

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Wikifolio inside – Gold im Fokus

Auszug aus dem Wikifolio-Blog: https://www.wikifolio.com/de/Blogs/goldimfokus

Dominik Ziegler („emitux“) zum Beispiel hat seinem ansonsten nur aus Aktien bestehenden wikifolio „Investment Ideen“ am vergangenen Mittwoch einen siebenprozentigen Anteil von „Xetra Gold“ beigemischt. Hierbei handelt es sich um einen mit physischem Gold hinterlegten Exchange Traded Commodity (ETC) der Deutschen Börse, welcher den Goldpreis in Euro pro Gramm eins zu eins abbildet.

Dass dieser Schritt auch als eine Art Absicherung gegen die Risiken an den Aktienmärkten zu werten ist, belegt seine ausführliche Begründung: „In den letzten Tagen/Wochen ist zu beobachten, dass der Goldpreis dann steigt, wenn der Aktienmarkt zu Schwäche neigt. Der Goldpreis profitiert somit von jeder Risk Off Bewegung im Markt. Soeben läuft der Goldpreis auch den Widerstand im Bereich 1270 USD an. Gleichzeitig zeigt der AUD die letzten Tage Stabilisierungstendenzen, sodass dieser einen Ausbruch über den Widerstand ankündigen könnte. Ich möchte daher eine kleine Position eröffnen. Einerseits um die aktuelle, positive Konstellation zu nutzen und dadurch auch die Vola im Wikifolio wieder ein wenig zu reduzieren.“ Relativ geringe Schwankungen sind ein Markenzeichen des seit kurzem investierbaren wikifolios (ISIN des Zertifikats: DE000LS9BML5). Einem Kursanstieg von rund 22 Prozent seit dem Beginn im Juni steht ein maximaler Verlust von lediglich 4,8 Prozent gegenüber.

„Gold & Silber Majors“ vs. DAX

Mein Wikifolio „Gold & Silber Majors“ ist nun seit gut einem Monat investierbar. Zeit um ein wenig Bilanz zu ziehen. Diese spricht derzeit doch eine klare Sprache. Während der DAX in diesem Monat bestenfalls auf der Stelle getreten ist, so zeigten die Gold- und Silberminen derzeit Stärke. Das Wikifolio konnte seit seiner Emission um 10 % zulegen.

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Schwacher Bounce

Der erwartete Bounce fiel leicht verspätet und wesentlich schwächer als erwartet aus. Der Anstieg des S&P500 gestern erfolgte unter geringem Volumen. Die angelaufene Berichtsaison zeigt uns, dass die Erwartungshaltung im Markt dementsprechende hoch ist, dass viele Unternehmen die Investoren enttäuschen. Ausnahmen wie Facebook sind zwar vorhanden, jedoch bestätigen hier Ausnahmen eher die Regel. Immer mehr Anzeichen einer Topbildung sind vorhanden, der Markt, so scheint es,  hat an Schwung und Kraft verloren.

Der heutige Freitag könnte von den Bullen dazu genutzt werden, dem Markt wieder einen positiven Bias zu verleihen. Der schwache, gestrige Bounce lässt hier aber leichte Zweifel aufkommen, noch möchte ich ein positives Szenario aber noch nicht ganz abschreiben. Immer mehr Mosaiksteinchen lassen jedoch darauf schließen, dass schwache Börsenwochen vor uns liegen.

Der erste Einschlag wird gekauft!

Die Entwicklung der letzten Woche, die im starken Abverkauf am Freitag gipfelte, lässt mich vermuten, dass die Phase der Ruhe vorläufig mal vorbei ist. Übergeordnet ist dies als ernstzunehmender Warnschuss zu verstehen, dass der smarte Drift nach oben dem Ende zu geht.  Aufgrund der überbrodelnden Euphorie habe ich die letzten Wochen die Cashquote auf fast 40 % erhöht, dennoch hinterlässt die aktuelle Entwicklung ihre unerfreulichen Spuren im Wikifolio.

Eine alte Börsenweisheit jedoch besagt, dass der erste Einschlag gekauft wird. Dem Kursrutsch vom Freitag folgt nun ein Abverkauf der positiven Futures am Montag. Dennoch handelte es sich am Freitag um einen Abverkauf mit einem Abwärtsvolumen von weit über 90 Prozent. Solchen Tagen folgt meist ein Bounce, nicht unbedingt am folgenden Handelstag, aber einem stark negativen Freitag folgt wie beschrieben oft ein negativer Montag, bevor am Dienstag der Bounce beginnt („Turnaround Tuesday“). Sollte dieser ausbleiben, dann hätte auch noch die Verlautbarung des FED-Protokolls am Mittwoch die Chance die Märkte zu beruhigen. Sollte diese Gegenbewegung in einem niedrigeren Hoch gipfeln, dann ist das ein wirklich ernstzunehmendes Zeichen, dass wir im Jänner ein Hoch gesehen haben und eine stärkere Korrektur vor der Tür steht. Ebenso schlecht wäre überhaupt das Ausbleiben einer solchen Gegenbewegung.

Wahrscheinlicher bleibt jedoch der Bounce, auch wenn es im Moment nicht so aussieht. In dessen Erwartung reagiere ich vorerst nicht hastig auf die aktuellen Einschläge an den Märkten, sondern werde diesbezüglich in den nächsten Tagen mein Wikifolio der erwartenden Entwicklung, wahrscheinlich bei höheren Kursen, anpassen.

Gold – positives Setup nimmt Gestalt an

 

Wie vermutet hat sich der Widerstand bei 1250 USD als hartnäckig herausgestellt, sodass es ein paar Tage gedauert hat, dass dieser heute doch mit einigem Elan überwunden werden konnte. Technisch hat sich seit meinem letzten Kommentar doch einiges zum Positiven gewandelt, bzw wurde mit dem Überwinden von 1250 USD ein wichtiger Punkt abgearbeitet.

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Kommentar: Vale

Die Entwicklung von Vale ist derzeit schlichtweg enttäuschend. Dem Minus von zirka 10 % seit Jahresbeginn stehen jedoch ein KGV von 6 und eine Dividendenrendite von ebenfalls 6 gegenüber.  Die angekündigte, straffere Geldpolitik hinterlässt derzeit Ihre Spuren auf den Märkte der Schwellenländer, auch wenn ein höheres US-Zinsniveau sich auf das eher gering in US-Dollar  verschuldete Brasilien nicht so drastisch auswirken sollte. Eine echte Differenzierung unter den Investoren dieser Thematik bezüglich sieht man derzeit nicht. Die Erinnerungen an so machen Schwellenländer-Krisen, die ihren Ausgang in steigenden US-Zinsen nahmen, lassen derzeit so eine Differenzierung wahrscheinlich noch nicht zu.

In der aktuellen Bewertung von Vale sollte schon viel dieser Angst eingepreist sein. Oft genügt bei Aktien in vergleichbaren Situationen ein kleiner Funke, der die vorherrschenden Ängste ein nimmt und den Kurs beflügelt. Negative Erwartungshaltungen neigen oft dazu positiv überrascht zu werden. Ich erachte derzeit die Wahrscheinlichkeit für eine solche Entwicklung als hoch, sodass ich hier keine voreiligen Schlüsse ziehen möchte und den Wert, auch wenn er derzeit die Performance im Wikifolio bremst, doch weiter – wenn auch unter Beobachtung – halten werden.