Wikifolio inside – Gold im Fokus

Auszug aus dem Wikifolio-Blog: https://www.wikifolio.com/de/Blogs/goldimfokus

Dominik Ziegler („emitux“) zum Beispiel hat seinem ansonsten nur aus Aktien bestehenden wikifolio „Investment Ideen“ am vergangenen Mittwoch einen siebenprozentigen Anteil von „Xetra Gold“ beigemischt. Hierbei handelt es sich um einen mit physischem Gold hinterlegten Exchange Traded Commodity (ETC) der Deutschen Börse, welcher den Goldpreis in Euro pro Gramm eins zu eins abbildet.

Dass dieser Schritt auch als eine Art Absicherung gegen die Risiken an den Aktienmärkten zu werten ist, belegt seine ausführliche Begründung: „In den letzten Tagen/Wochen ist zu beobachten, dass der Goldpreis dann steigt, wenn der Aktienmarkt zu Schwäche neigt. Der Goldpreis profitiert somit von jeder Risk Off Bewegung im Markt. Soeben läuft der Goldpreis auch den Widerstand im Bereich 1270 USD an. Gleichzeitig zeigt der AUD die letzten Tage Stabilisierungstendenzen, sodass dieser einen Ausbruch über den Widerstand ankündigen könnte. Ich möchte daher eine kleine Position eröffnen. Einerseits um die aktuelle, positive Konstellation zu nutzen und dadurch auch die Vola im Wikifolio wieder ein wenig zu reduzieren.“ Relativ geringe Schwankungen sind ein Markenzeichen des seit kurzem investierbaren wikifolios (ISIN des Zertifikats: DE000LS9BML5). Einem Kursanstieg von rund 22 Prozent seit dem Beginn im Juni steht ein maximaler Verlust von lediglich 4,8 Prozent gegenüber.

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„Gold & Silber Majors“ vs. DAX

Mein Wikifolio „Gold & Silber Majors“ ist nun seit gut einem Monat investierbar. Zeit um ein wenig Bilanz zu ziehen. Diese spricht derzeit doch eine klare Sprache. Während der DAX in diesem Monat bestenfalls auf der Stelle getreten ist, so zeigten die Gold- und Silberminen derzeit Stärke. Das Wikifolio konnte seit seiner Emission um 10 % zulegen.

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Schwacher Bounce

Der erwartete Bounce fiel leicht verspätet und wesentlich schwächer als erwartet aus. Der Anstieg des S&P500 gestern erfolgte unter geringem Volumen. Die angelaufene Berichtsaison zeigt uns, dass die Erwartungshaltung im Markt dementsprechende hoch ist, dass viele Unternehmen die Investoren enttäuschen. Ausnahmen wie Facebook sind zwar vorhanden, jedoch bestätigen hier Ausnahmen eher die Regel. Immer mehr Anzeichen einer Topbildung sind vorhanden, der Markt, so scheint es,  hat an Schwung und Kraft verloren.

Der heutige Freitag könnte von den Bullen dazu genutzt werden, dem Markt wieder einen positiven Bias zu verleihen. Der schwache, gestrige Bounce lässt hier aber leichte Zweifel aufkommen, noch möchte ich ein positives Szenario aber noch nicht ganz abschreiben. Immer mehr Mosaiksteinchen lassen jedoch darauf schließen, dass schwache Börsenwochen vor uns liegen.

Der erste Einschlag wird gekauft!

Die Entwicklung der letzten Woche, die im starken Abverkauf am Freitag gipfelte, lässt mich vermuten, dass die Phase der Ruhe vorläufig mal vorbei ist. Übergeordnet ist dies als ernstzunehmender Warnschuss zu verstehen, dass der smarte Drift nach oben dem Ende zu geht.  Aufgrund der überbrodelnden Euphorie habe ich die letzten Wochen die Cashquote auf fast 40 % erhöht, dennoch hinterlässt die aktuelle Entwicklung ihre unerfreulichen Spuren im Wikifolio.

Eine alte Börsenweisheit jedoch besagt, dass der erste Einschlag gekauft wird. Dem Kursrutsch vom Freitag folgt nun ein Abverkauf der positiven Futures am Montag. Dennoch handelte es sich am Freitag um einen Abverkauf mit einem Abwärtsvolumen von weit über 90 Prozent. Solchen Tagen folgt meist ein Bounce, nicht unbedingt am folgenden Handelstag, aber einem stark negativen Freitag folgt wie beschrieben oft ein negativer Montag, bevor am Dienstag der Bounce beginnt („Turnaround Tuesday“). Sollte dieser ausbleiben, dann hätte auch noch die Verlautbarung des FED-Protokolls am Mittwoch die Chance die Märkte zu beruhigen. Sollte diese Gegenbewegung in einem niedrigeren Hoch gipfeln, dann ist das ein wirklich ernstzunehmendes Zeichen, dass wir im Jänner ein Hoch gesehen haben und eine stärkere Korrektur vor der Tür steht. Ebenso schlecht wäre überhaupt das Ausbleiben einer solchen Gegenbewegung.

Wahrscheinlicher bleibt jedoch der Bounce, auch wenn es im Moment nicht so aussieht. In dessen Erwartung reagiere ich vorerst nicht hastig auf die aktuellen Einschläge an den Märkten, sondern werde diesbezüglich in den nächsten Tagen mein Wikifolio der erwartenden Entwicklung, wahrscheinlich bei höheren Kursen, anpassen.

Gold – positives Setup nimmt Gestalt an

 

Wie vermutet hat sich der Widerstand bei 1250 USD als hartnäckig herausgestellt, sodass es ein paar Tage gedauert hat, dass dieser heute doch mit einigem Elan überwunden werden konnte. Technisch hat sich seit meinem letzten Kommentar doch einiges zum Positiven gewandelt, bzw wurde mit dem Überwinden von 1250 USD ein wichtiger Punkt abgearbeitet.

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Kommentar: Vale

Die Entwicklung von Vale ist derzeit schlichtweg enttäuschend. Dem Minus von zirka 10 % seit Jahresbeginn stehen jedoch ein KGV von 6 und eine Dividendenrendite von ebenfalls 6 gegenüber.  Die angekündigte, straffere Geldpolitik hinterlässt derzeit Ihre Spuren auf den Märkte der Schwellenländer, auch wenn ein höheres US-Zinsniveau sich auf das eher gering in US-Dollar  verschuldete Brasilien nicht so drastisch auswirken sollte. Eine echte Differenzierung unter den Investoren dieser Thematik bezüglich sieht man derzeit nicht. Die Erinnerungen an so machen Schwellenländer-Krisen, die ihren Ausgang in steigenden US-Zinsen nahmen, lassen derzeit so eine Differenzierung wahrscheinlich noch nicht zu.

In der aktuellen Bewertung von Vale sollte schon viel dieser Angst eingepreist sein. Oft genügt bei Aktien in vergleichbaren Situationen ein kleiner Funke, der die vorherrschenden Ängste ein nimmt und den Kurs beflügelt. Negative Erwartungshaltungen neigen oft dazu positiv überrascht zu werden. Ich erachte derzeit die Wahrscheinlichkeit für eine solche Entwicklung als hoch, sodass ich hier keine voreiligen Schlüsse ziehen möchte und den Wert, auch wenn er derzeit die Performance im Wikifolio bremst, doch weiter – wenn auch unter Beobachtung – halten werden.

Depotcheck – Commerzbank, Lufthansa und China

Die Commerzbank gehörte die letzten Tage zu jenen Werten, die den DAX mit nach oben zogen. Meines Erachtens hat sich die massive Unterbewertung der letzten Monate mittlerweile stark abgebaut. Übrig geblieben ist nun eine leichte Unterbewertung, welche aufgrund der bilanziellen Risken doch gewissermaßen als gerechtfertigt anzusehen ist. Zusammengefasst heißt dies, dass nun die Commerzbank mit Ihren Zahlen überzeugen wird müssen. Ihre Zeit darüber zu berichten kommt am 13.2., bis dahin traue ich ihr schon noch zu den Bereich von 15 Euro anzulaufen. Schafft die Bank es uns zu überraschen, dann könnte dies der Startschuss für weitere Kursanstiege sein. Gelingt dies nicht, dann ist bestenfalls eine langwierige Seitwärtsperiode zu erwarten.

Wesentlich mehr erwarte ich mir da schon von der Lufthansa. Auch diese zog die letzten Tage den DAX mit noch oben. Aber hier ist das Überraschungspotenzial nach wie vor enorm. Score, sinkende Treibstoffkosten und eine nachlassender Konkurrenzdruck sind die Schlagwörter für zukünftiges überdurchschnittliches Gewinnwachstum.

Sorgenkind bleibt China. Die letzte Woche ist der Baltic Dry Index um fast 20 Prozent eingebrochen. Wieder ein kleiner Mosaikstein, der mich daran erinnert, dass sich die Gewitterwolken noch nicht verzogen haben. Hier habe ich wahrscheinlich zu viel Hoffnung in die neue „Regierung“ gesetzt. Da doch neben dem China ETF auch Vale und Salzgitter ein gewisser Chinabezug nachzusagen ist, werde ich hier die nächste Zeit ein paar Dispositionen vornehmen. Wobei ich nach wie vor Salzgitter und vor allem Vale als stark unterbewertet erachte und bei beiden viel positives Überraschungspotential  sehen.

SAP

Die Umstellung von Lizenzverträgen, welche höhere Einmalerläge generieren, auf Mietsoftware bei den Cloud-Lösungen von SAP wirken sich derzeit ein wenig bremsend für das Unternehmen aus. Langfristig sollte die Umstellung auf das stetige und wiederkehrende Geschäft des Mietmodels jedoch die Basis für noch verlässlicheres Wachstum bei SAP sein. Unter diesen Umständen erachte ich ein deutlich über den Marktdurchschnitt liegendes KGV als gerechtfertigt.

Investment Ideen bei OnVista Wikifolio.com Highlight / Kolumne bei OnVista

OnVista findet  für mein Wikifolio „Investment Ideen“ Raum in seiner Wikifolio-Highlight Kolumne: Onvista Wikifolio.com Highlight bei OnVista

Kurz vor dem Ende des Absturzes und damit in der Nähe der Tiefs hatte Dominik Ziegler („emitux“) die Commerzbank-Aktie bereits im vergangenen Jahr erworben. Ein nahezu perfektes Timing! Nach mehreren Teilverkäufen wurde die Position bei seinem wikifolio Investment Ideen am vergangenen Donnerstag zu gut 13 Euro weiter reduziert. Sein Kommentar dazu: „92 Prozent Plus. Durchführung eines Teilverkaufes um die Liquidität im wikifolio leicht zu erhöhen.“ Mit einem Anteil von jetzt noch fünf Prozent ist der Finanztitel in dem Depot aber unverändert prominent vertreten. Das im Juni aufgelegte und seitdem ohne größere Schwankungen um 22 Prozent gestiegene wikifolio (maximaler Verlust bisher nur 2,9 Prozent) ist seit der vergangenen Woche auch als Zertifikat investierbar (ISIN: DE000LS9BML5).

Vom Wert der besseren Ideen – Investieren – gegen den Strom mit Hang zur Technik, liberaler Chancennutzer, Querdenker, fortschrittsbegeistert, Goldfreund auf der Suche nach echten Werten