+59 % in 2016 – ein versöhnlicher Ausklang

Nach einem starken Start ins Jahr 2016 waren die letzten Wochen doch von starken Abverkäufen gekennzeichnet. Die letzte Handelswoche des Jahres zeigt sich nun wieder von seiner „sonnigen“ Seite. Alleine die letzte Woche stieg „Gold und Silber Majors“ um 20 %. Auf Jahressicht konnte das Wikifolio fast 60 % zulegen.

gs-2016-jahreschart

Seit seiner Emission, Anfang 2014, stieg es um 26 % und konnte den HUI, als Referenzindex, in dieser Zeit fast 8 % abnehmen. Wenn man bedenkt, dass die Edelmetallproduzenten bis Anfang 2016 eine lange Baisse durchlebten, sind auch die 7 % seit Erstellung kein schlechtes Ergebnis.

majors-vs-hui-seit-emission-30-12-2016

2016 konnten wir auch schön beobachten, dass Minenwerte zu einer der volatilsten Anlageklassen überhaupt gehören. So gut sich die 59 % auf Jahressicht auch anhören, im August lag das Wikifolio schon mehr als 100 % vorne. Es bleibt also festzuhalten, dass „Gold und Silber Majors“ weiter nur für jene Anleger taugt, die in dieser hohen Volatilität mehr Chance als Risiko erkennen.

Seitens des Terminmarktes und auch aus Sicht der technischen Analyse kann man leider noch keine Entwarnung geben. Somit können weitere fallende Preise, trotz der starken Bewegung in den letzten Tagen nicht ausgeschlossen werden. Wichtige erste technische Marken sind derzeit 1180 Dollar im Gold und 16,60 bei Silber. Werden diese Marken überschritten, werde ich die Cashquote von derzeit 4 % auf 0 % reduzieren, vorausgesetzt der CoT Index gibt kein neuerliches Verkaufssignal.

Achten muss man derzeit auch auf weitere Entwicklung der Renditen in den USA. Diese steigen derzeit schneller als die Inflationserwartung. Dies lässt die Realverzinsung steigen. Ein steigender Realzins belastet den Goldpreis ebenso wie ein starker USD, welcher derzeit auch eher in Richtung Parität tendiert, als zur Schwäche neigt.

Kurzfristig besteht daher noch Spielraum nach unten. Wer aber die Entwicklung der Minenwerte schon länger beobachtet weiß, dass dieser Markt zu sehr zu explosiven Wendepunkten neigt. Man sollte daher hier nicht versuchen die letzte Bewegung auf der Shortseite herauszuquetschen. Aktuell sollte man eher zumindest einen Fuß in der Tür haben, um nicht wieder dem fahrenden Zug nachlaufen zu müssen. Langfristig erwarte ich weiter weitaus höhere Kurse.

Weiter möchte ich allen Investoren für ihr Vertrauen danken und euch auf diesem Weg auch einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2017 wünschen.

 

 

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