Monatsarchive: April 2016

Kurzes Update

Die Terminmarktdaten zeigen sich weiter sehr, sehr schwach. Sowohl der Gold- als auch der Silberindex notieren bei 0 Punkten und liefern somit eindeutige Verkaufssignale. Nach der fulminante Rally der Minenwerte dürfte uns – so diese kommen sollte – eine Verschnaufpause nicht überraschen. Charttechnisch notiert zumindest der XAU an einem wichtigen Widerstand, welcher eine Pause erzwingen könnte. Ich bleibe im Depot vorsichtig, die Cashquote liegt nach ein paar kleineren Verkäufen bei etwa 44 %.

Aus Sicht der Technik bleibt bei Gold die 1170 USD interessant, solange diese Marke gehalten wird, ist der Aufwärtstrend intakt. Silber sollte sich über 16 USD halten, um die ausgebildete Tasse-Henkel-Formation nicht zu gefährden. Solange beide Marken gehalten werden, steht zumindest die Charttechnik auf grün. Ergänzend muss aber erwähnt werden, dass die schlechte Terminmarktstruktur, wesentlich tiefere Kurse hergeben könnte.

Roland Baader „Kreide für den Wolf“

rbkfdw„Freiheit lebt und überlebt nur dort, wo sie in den Herzen der Menschen fest, tief und kompromisslos verankert ist. Man vergleiche diese Haltung, diesen Stolz des freien Mannes, mit der Einstellung jener erbärmlichen Kreatur, die heute an der Hundeleine des Wohlfahrtsstaates geht: Dieses Hausschwein der sozial-sozialistischen Massentierhaltung rackert sein halbes Leben fürs Finanzamt und für die Sozialversicherungs-Maschinerie (das heißt für einen sinnlosen Verschwendungsapparat und dessen Funktionäre), dokumentiert tagein tagaus jede seiner Regungen mit Steuerbelegen, baut sein Haus nach den Konstruktionsmerkmalen eines Karnickelstalls, um nicht aus den fiskalischen Vergünstigungen zu fallen, zahlt ein Drittel seines Lebenseinkommens in die Kassen von (als »Versicherungen« getarnten) Manipulationsorganisationen, lässt sich seine Tages-, Wochen- und Lebensarbeitszeit samt seinem Lohnbetrag von Syndikaten vorschreiben, lässt sich seinen Arbeitsplatz von einer Monopolbehörde vermitteln und seine Kinder in Gesamtschulen mit der Strategie »Gleichschaltung des Verdummungsgrades« versauen, ja richtet gar noch die Zahl seiner Nachkommen nach Mutterschafts- und Kindergeld, nach Steuerklasse und Bausparprämien-Zuschuss ein, hetzt seine Ehefrau in irgendein stumpfsinniges Beschäftigungsverhältnis, um mit der sozialisierten Doppelrente seine eigenen Kinder auszubeuten, steht um Almosen an, wie Wohngeld- und Heizkostenzuschuss, Weihnachtsfreibetrag und Kantinenessen-Zulage, um Kilometerpauschale, Sparprämie und Umschulungshilfe, kurz: lässt sich einen Bruchteil dessen, was man ihm genommen und was er selbst erarbeitet hat, als gnädigen Bettel zuweisen – und fühlt sich dabei auch noch als freier Mann mit aufrechter demokratischer Gesinnung. (Natürlich kann der Einzelne aus diesem Blutsauger- und Bakschisch-Netz nicht mehr ausbrechen, ohne sich und seine Familie finanziell zu ruinieren, aber es bleibt ihm unbenommen, diesen erbärmlichen Zustand wenigstens zum Kotzen zu finden.) Das ist ja das Schlimmste an diesem Leben auf dem Bauch und auf den Knien: dass wir gar nicht mehr registrieren, auf welches Niveau der Armseligkeit wir gesunken und verkommen sind. Das ganze hündische Gewinsel um die Wurstzipfel aus der Hand der Sozialpriester betrachten wir nicht nur als „gerecht” – als „soziale Gerechtigkeit” eben –, sondern wir wollen das alles noch „gerechter”, und somit noch erbärmlicher und noch rattenhafter gestaltet sehen in unserem Umverteilungswahn.“

(1991, »Kreide für den Wolf – Die tödliche Illusion vom besiegten Sozialismus«)

 

Edelmetalle – Licht und Schatten

Die Terminmarktdaten für Gold bleiben unverändert schwach. Der CoT Index notiert bei 0 und somit weiterhin klar im Verkaufsbereich. Relative Stärke zeigt hingegen Silber. Obwohl der Preis im Beobachtungszeitraum nahezu unverändert blieb stieg der Index von 12 auf 24. Es scheint, als ob physische Silberkäufer derzeit den Silbermarkt stützen. Dennoch gibt es von Seiten des Terminmarktes aktuell keinen Anlass in großen Optimismus zu verfallen, denn die Daten sind weiterhin als bearish zu bezeichnen.

Positiv zu erwähnen ist derzeit das Chartbild vom Gold. Der Goldpreis markierte Ende März einen Tiefpunkt bei 1.206 US-Dollar und vermied damit einen Retest seines Oktoberhochs bei 1.187 Punkten. Man muss schon von einer gewissen Stärke sprechen, wenn zwischen einem aktuellen Tief und dem letzten Hoch eine Lücke offen gelassen wird. Auch die Stärke der Edelmetallproduzenten ist ungebrochen. Letzte Woche gelang dem HUI der Ausbruch nach oben aus einer Dreiecksformation.

Die gegenwärtige Lage verlangt keine großen Positionsveränderungen in meinem Wikifolio „Gold und Silber Majors“. Der Cash Anteil ist bei 35,8 %. Ok, das kostet ein wenig Performance. Aber seitens des Terminmarktes kann derzeit ein Kursrutsch nicht ausgeschlossen werden, sodass ich weiter eine „Politik der kleinen Schritte“ bei den Positionsveränderungen betreiben werden, bis sich größere Positionsveränderungen aufdrängen.

HUI-Goldminenindex – Ausbruch aus Dreieck

Am Donnerstag brach der HUI aus seiner Dreiecksformation nach oben aus. Es scheint so, als blieben sichere Häfen gesucht.

HUI 7-4-2016

Die Standarderwartung liegt nun bei weiter steigenden Kursen. Aktuell notiert der Index bei 193 Punkten.

Sollten ein weiterer Anstieg auch deinen Erwartungen entsprechen, dann ist mein Wikifolio „Gold und Silber Majors“ ein einfacher Weg daran zu partizipieren. Seit seiner Emission vor über 2 Jahren konnte das Zertifikat den HUI um knapp 25 % outperformen.

HUI vs Gold & Silber Majors