Gold – Den Bären ist das Rebreak gelungen!

Sowohl Gold als auch Silber haben seit meinem letzten Kommentar wichtige Unterstützungen verloren. Notierte Gold vor 14 Tagen noch knapp oberhalb seines 1-Jahres-GD, bzw im Bereich seines schon überwunden geglaubten Abwärtstrend, so drückte der folgende Abverkauf den Preis des gelben Metalls unter beide erwähnten Marken.  Der Abverkauf stoppte erst im Bereich USD 1270-80.

Die letzten drei Handelstage zeigten nun eine Erholung bis knapp unter den beiden oben erwähnten Marken …

Gold 6-4 A

Auch der Silberpreis verloren seine wichtige Unterstützung bei USD 20,60 …

Gold 6-4 B

Somit wurde einiges am positivem Setup, das sich bis Mitte März zeichnete, negiert. Den Bären ist das Rebreak gelungen. Wichtig ist nun die Entwicklung der nächsten Tage, um eine konkretere Prognose abgeben zu können. Würde der Goldpreis jetzt auch noch die Unterstützung bei USD 1250/70 verlieren,  dann könnten sich die Bullen bestenfalls über einen Seitwärtsmarkt freuen. Solange es den Bären aber gelingt, den Goldpreis unter dem 1-Jahres GD zu halten, solange liegen die Trümpfe bei ihnen.  Geduldiges Abwarten ist somit die Devise der nächsten Tage.

Folgende Faktoren sollten die Bullen aber nicht gleich die Flinte ins Korn werfen lassen. Auch wenn die Minen ebenfalls wieder unter Ihren 1-Jahres GD gefallen sind, so arbeiten diese nach wie vor an Ihrer Bodenbildung. Diese sieht aktuell auch konstruktiv aus, denn ein höheres Tief erscheint derzeit als möglich …

Gold 6-4 C

 

Wirklich erfreulich für die Goldbullen zeigt sich dagegen die Entwicklung des AUS/USD. Dieses Währungspaar wird oft mit der Goldpreisentwicklung in Zusammenhang gebracht, da doch sehr viele der großen Minen in Australien ihre Heimat haben. Während der Goldpreis seit Mitte März Dampf ablässt, zeigt sich der Australische Dollar doch sehr dynamisch. Er überwindet sowohl seinen 1-Jahres GD …

Gold 6-4 D

… als auch seinen 12 Monate laufenden Abwärtstrend …

Gold 6-4 E

 

Nichts desto trotz wurden die letzten beiden Wochen viel Glas zerbrochen. Die angezählte Bärenmarktrallye bleibt auf dem Tisch, ja die Bären haben sich mit einem gelungenen Rebreak zurück gemeldet und der Goldpreisentwicklung die Dynamik genommen. Vorerst haben die Bullen aber noch nicht alles verloren, denn solange USD 1250 halten, solange konnte man den Preisrückgang der letzten Wochen auch noch als Korrekturbewegung betrachten. Und manche Intermarketfaktoren (Minen und AUD) geben den Bullen auch berechtigen Grund zum Hoffen. Aber auf „Prinzip Hoffnung“ sollte man nicht unbedingt seine Investmententscheidungen aufbauen!

Abwarten und Tee trinken ist derzeit angesagt, weder long noch short drängen sich aus heutiger Sicht auf. Fällt der Kurs unter USD 1250, dann sehe ich weitere Kursverluste und der Anstieg zum Jahresbeginn hat sich als Bärenmarktrallye entpuppt. Steigt der Goldpreis wieder über seinen 1-Jahres GD, dann sollten wir wieder eine Periode steigender Notierungen erleben.

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